Dienstag, 17. Mai 2016

Wieviel Wahrheit liegt in alten Schriften -


Wenn man die Nachrichten hört, möchte man "verzweifeln" (eine Floskel). Vor allem, wenn Leute sich darüber streiten (Arbeitgeberverbände/Regierung), was sie anderen zugestehen wollen und was nicht, wieviel Einfluss sie sich anmassen und welche Verbrechen sich hinter so mancher wohl-distinguierten Maske verstecken.
Die alten Schriften, älter im Inhalt als im Carbon-dating bringen an den Tag, was so manche heilige Schrift verbirgt - und gleichzeitig in Teilen deutlicher macht. 
Angesichts der "Nationen"-Geschichte, des wenig veränderten Leids, der Armut und des Hungers, des noch immer vorhandenen Despotismus, des Feudalismus auch in "demokratisch sich wähnenden Ländern" wundert es nicht, dass diese Wahrheiten regelrecht "aus dem Verkehr gezogen wurden" durch u.a. den Brand der uralten Bibliothek von Alexandria, denn nur so konnte der Menschheit eine Halbheit vorgegaukelt werden. Diese Mythen sind unter o.g. Fakten weniger Mythos als die Religions-Geschichten.




Die Hypostase (faktische Realität) der Archonten

Unsichtbare, verborgene Herrscher (Mächte) in der Menschheitsgeschichte








Vorwort


Es wird viel geschrieben über die NagHammadi-Texte, die man in 1945 fand, selten aber in Deutsch. Die Übersetzung bzw. Durchleuchtung eines dieser Texte nach den gnostischen Lehren ist Inhalt dieses. Ich mache ihn zugänglich, weil meine Erlebnisse darauf hinweisen, dass sehr viel mehr hinter unserer materiellen Existenz steckt, als die Bibel erkennen lässt – und weise darauf hin, dass Christus in manchen gnostischen Texten ebenso eine grosse Rolle spielt. Er war es auch, der mich auf andere (verlorene und apokryphe) Schriften hinwies, worauf meine Suche begann. Das Bild der Frau, ihr Status, ist in den Männer-dominierten Gesellschaften sehr verzerrt worden, wie Er in dem wenigen, was uns die Bibel überliefert hat verstehen lassen. Die Bibel bekam eine grössere, eindeutigere Relevanz für mich durch meine eigenen Erlebnisse, sie war trotzdem letztlich nur ein Steinchen im grossen Rollenspiel.


John Lash hat nicht nur einige der Texte aus dem Spanischen ins Englische übersetzt, er hat in gewisser Weise durch seine Erklärungen einen besseren Zugang hierzu geschaffen.


Auf der Webseite “Matrixwissen” sieht man die Archonten als eine realitiätsraubende Spezies, die die Menschheit beeinflusst und sich die Unfähigkeit der Menschen aus ihren Fehlern zu lernen, zunutze macht, indem sie virtuelle Realitäten schafft und Geschöpfe nachstellt, Weltgeschichte so beeinflussend, ähnlich wie in unseren Filmen und Videos dies dargestellt wird – entscheidend ist hier aber, dass “wir” alle in diesen virtuellen Realitäten leben. – Auch mit meiner eigenen Erfahrung kann ich nicht eindeutig erklären, ob diese Beeinflussung tatsächlich in solcher Weise geschieht, was eigentlich auf eine uns technisch überlegene, aber durchaus physisch vorhandende Spezies hinweisen würde, die uns über noch unbekannte Wellen manipuliert (da wäre ein persönlicher, stets wiederkehrender Impuls, der aber auch ebenso durch nachstehend geschilderte Kräfte ausgelöst werden kann); oder ob ein viel tieferer, innerer Prozess auf seelischer Ebene abläuft, der eher auf übernatürliche Kräfte hinweist, die durchaus in der Lage sind, einen inneren Trigger auszulösen und Menschen zu indoktrinieren, selbst zu steuern, um bestimmte Ziele -wie Zwietracht schüren, Unredlichkeit, Versklavung des Denkens initiieren, um andere unterdrücken zu wollen- zu erreichen. Niedere Instinkte eben, deren Eigenschaften man durchaus in der Beschreibung der Archonten erkennen kann, oft resultierend in restriktiven religiösen oder politischen Ansichten. Man kann sich davon befreien.


Die Gnostik war einst eine dominierende Religion oder Wissens-Philosophie. Es waren Gnostiker, die die grosse Bibliothek von Alexandria bis zu ihrem Niederbrand verwalteten. Mit dem Verlust dieser Schriften ging der Verlust grossen Wissens einher, einem Wissen, dass vermutlich viel näher am Ursprung war, als heutzutage der Fall.


Miriam, 2016




P 161 NHLE, NHC II, 4. 7 Seiten, sind erhalten (Bilder sind bei denen entlehnt, die schon lange darüber berichten bzw. Viele dieser Übersetzungen bewerkstelligt haben)


Teil 1 REVIDIERT


Bei dieser kosmologischen Abhandlung handelt




es sich um die gnostische Version der Genesis: in ihrem Kern geht es um die Sophia-Legende, um die Archonten, die Vergewaltigung Evas! dern Wahnsinn des Yaldabaoth (Satan) und die Transformation der Sonne und anderen mythologischen Begebenheiten und Eigenschaften.


Nach der anstrengenden Durcharbeitung des Evangeliums Philip um die relevanten Themen heraus zu kristallisieren, erscheint mir der Text des Manuskriptes “Die Hypostase der Archonten” von geradezu wunderbarer Einfachheit. Dieser ist der erste Text auf der Agenda, der sich mit kosmologischen Inhalten beschäftigt. Es gibt fünf solcher Texte im gesamten Kodex, wobei dieser der kürzeste ist.


Darum ist es auch der beste Text zum Einstieg, wenn man an diesen Schriften interessiert ist. Er schliesst sich direkt an das Evangelium des Philip im Kodex II an und wird gefolgt von der Schrift mit dem Titel “Die Entstehung der Welt”, die eine andere kosmologische Abhandlung bildet. Ein seltener Fall in den NHC.


Roger A. Ballard, der die Übersetzung von Bentley Layton kommentierte, schreibt:


Die Hypostase der Archonten ist mit Bestimmtheit der Vortrag eines gnostischen Lehrers vor einer Zuhörerschaft.... Dieses Publikum ist eine christlich-gnostische Gemeinde, die beides kennt, sowohl die beiden Testamente wie auch die Lehren des Paulus.


Es ist eine typische Interpretation von Gelehrten, davon auszugehen, dass es sich bei solchen Texten um Anleihen an frühe christliche Schriften handelt.


Tatsächlich weist der einleitende Vers Ähnlichkeit auf mit den paulinischen Schriften Kolosser und Epheser, aber wer kann wirklich sagen, ob es nicht umgekehrt war, nämlich das Paulus diese Anleihen für seine Eröffnungsverse in den Briefen aus den gnostischen Schriften entlehnt hat`?


Was auch immer der Fall gewesen sein mag, es war eine umgangssprachlich übliche Weise der Zeit, die mehr aussagt über das Publikum, dass der grosse Apostel ansprach, als über den Inhalt des Vortrages an sich.


“Ich habe dich das wissen lassen, weil du batest, über die “Realität der Autoritäten” informiert zu werden (Griech.exousia)” damit könnte ausgedrückt werden, dass der gnostische Lehrer den Auftrag hatte, zu klären oder zu korrigieren, was als die Rede des Paulus angenommen wurde.
Kosmischer Egoismus


Hyp.d.Archonten beginnt gewissermassen mittendrin (lat. Medias res) und springt sofort zum entscheidenden Moment in der gnostischen Schöpfungsmythologie: den falschen Gott, der blind ist, der erklärt, dass er der einzige Gott im Universum ist . Doch er wird umgehend widerlegt durch die göttliche Stimme, die ihm sagt, dass er sich irrt.


Hier wird der Text explosiv:


“Seine Gedanken wurden blind (erblindeten).” (87.5)


Das der menschliche, gedankliche Prozess durchaus als “blind” gesehen werden kann, ignorant gegenüber der Natur der Gedanken, ahnungslos gegenüber dem selbst-verdunkelnden Effekt des gedanklichen Prozesses , ist Standard-Lehre des Buddhismus und der Begriffs-Lehre, aber die Gnostik bringt noch einmal einen bizarren Twist in die Sache, indem sie konstatiert, dass es sich hier um einen arroganten Akt von kosmischem Egoismus handele.


Sie lehrten, dass Prozesse in der menschlichen Psyche vermischt (vielleicht interaktiv) sind mit kosmischen Events (kosmo-begriffliche Parallelität). Verstandesmässig sind wir mit der Arroganz und Torheit des Demiurg/Yaldabaoth verwickelt (Anmerkung d.Übersetzers: unbemerkt von meisten. dadurch kommen die Exzesse der Hierarchie, der Gesetzgebung/Politik, der Machtgelüste aller Strömungen wie Politik, Wirtschaft und Finanz zustande. Ebenso die sogen. sozialen Errungenschaften, halbherzige Zeugen der Verschleierung falscher Demokratien, aber auch die gegensätzliche Regierungsform: Diktatorschaft).


In “Hypostase (Realität) der Archonten” werden die Authoritäten und Führer zunächst “Exousia” genannt, ein Begriff, der in den Schriften, die Paulus zugesprochen werden, auftaucht. Später wird der Begriff “Archontoi” gebraucht. Der Führer oder Master der Exousia wird nicht bei seinem eigentlichen Namen genannt, Yaldabaoth, wie sonst in den NHC.


In den Mysterien über die “planetarischen Spheren” werden die Exousia mit Jupiter und damit mit “der Kraft: Neid” (griech.phthonos) in Verbindung gebracht..


Hyp.d.Arch. erklärt nicht -im Gegensatz zu anderen kosmologischen Abhandlungen- wie der Demiurg aus der Abyss (koptisch: Noun) seinen Weg nahm. Hier ruft er nur nach seiner Mutter (koptisch: MAAY).”


Das Wort Noun besagt, dass der Chef Demiurg und seine Legionen aus dem Reich der Elementar-Materie -Chaos, Abyss- kommen. Das nennen wir Quanten-Feld, die (vermutete) nicht-organische Matrix für organisches Leben.


Sophia -hier Pistis Sophia- zuversichtliche Weisheit, kreiert himmlische Gefilde für die Autoritäten (Anmerkg Übersetz: daher sicher die gefühlsmässige Ablehnung von “Autoritäten”, was nicht immer zu rechtfertigen ist.)


“in Übereinstimmung mit ihrer Kraft des Formens der Welt nach dem Vorbild (Typus) der “Welten oben”, so ist es, dass beginnend mit der unsichtbaren Welt die sichtbaren Welten geschaffen wurden. (87.10)


Die “Welten oben” sind die in der Pleroma, jene archetypischen Muster von Manifestation. Die Archonten selbst können nichts eigenes erfinden. Alles wird durch Sophia geschaffen, jener AeonIn aus der Pleroma (mit der die tragische Geschichte der Menschheit begann).


Andere Texte wiederum sagen, dass der Demiurg seine eigenen Welten geschaffen hat, das planetarische System, indem er die Muster der Pleroma nachahmte – wenn er jedoch als “blind” bezeichnet wurde, wie könnte er die göttlichen Formen gesehen haben?


In dieser Passage wird angenommen, dass Sophia den falschen Gott Yaldabaoth austrickst, indem sie ihn glauben macht, dass er tut, was sie, die wirkliche Göttin eigentlich für ihn tut.


Nun tritt ein erhabenes Ereignis ein: Eine Erscheinung wird reflektiert in der Welt des Chaos, der Exousia:




“Unbestechlichkeit” oder auch “Unvergänglichkeit” zeigt sich für einen Moment. (hier werden nun die Wörter und Stammformen sowie Ableitungen erklärt, die im Koptischen Text stehen).


Diese Abstraktion wird als ein lebendiges, bezeugendes Wesen dargestellt, eine Wahrhaftigkeit, ohne aber das sie einen göttlichen oder Engel-Namen bekommt, wie z.B. Elelath.


Merkwürdigerweise erzeugt diese abstrakte Wahrhaftigkeit, von der angenommen wird, dass sie sich in der Pleroma befindet, einen Schatten oder ein Spiegelbild auf der elementarischen Ebene (MOOY “wasser”) wodurch die Exousia (Kräfte oder Mächte) es begehren, aber nicht in der Lage sind, es einzufangen. Es wird gesagt, dass sie es begehren können, da sie eine Seele besitzen, aber sie haben keinen Spirit. Dies ist die bildlichste Stelle in den Texten der NHC, was die Archonten und deren innere Ausstattung als Wesen angeht. Sie können etwas begehren und danach verlangen, aber wenn sie es nicht bekommen können, verfällt ihr Wesen in abstrusen Neid.


Es scheint, dass die Körperlichkeit oder das Image von “Unbestechlichkeit” der menschlichen Form gleichkommt, die die Archontio (Archonten) nun versuchen zu kopieren.


Die Archonten machten Pläne und sagten


“kommt, lasst uns einen Menschen (ROME) machen, von der Erde dieses Planeten (KAZ, eine Variation vom griech. Ge -gaia”.


Es ist undeutlich, ob sie einen Mann formen oder ein menschliches, androgynes, Wesen, denn der kopitsche Begriff ROME wird wechselbar für Mann oder Mensch gebraucht.


87,30 sagt, dass sie eine menschliche Form modellierten, die sie nach dem Vorbild Gottes oder seiner göttlichen Erscheinung formten. Wir werden dann sofort informiert, dass es sich um eine weibliche Erscheinung gehandelt hatte, denn die Archonten entschieden, ein männliches Pendant zu schaffen. (Um die göttliche Frau, das göttlich-weibliche Prinzip, einzufangen).


Sie modellieren zunächst eine weibliche Form als Matrix, woraus sie dann einen männlichen Körper schufen, in welchen sie ihren Atem bliesen. Doch der Mann konnte nicht aufstehen. Dieser Vorgang erinnert an landeseigene Mythen, in denen misslungene Versuche geschildert werden, einen Menschen zu schaffen, wie z.B. in Poopol Wuuj (“Buch des Rates”, das hlg Buch der Quiche-Maya von Guatemala).


Die Archonten blasen stürmisch in ihr Produkt um es zu animieren, aber vergeblich


“sie kannten die Art dieser Kraft nicht” (88.10).


Jetzt aber kommt eine bemerkenswerte Passage:


Der Geist der Pleroma beobachtet, dass die beseelte Form (psychikos) nicht in der Lage ist, seinen/ihren natürlichen Zustand einzunehmen und sendet daraufhin einen Teil ihrerselbst vom “unzerstörbaren Land” in die um Existenz kämpfende Form und “Mankind” wurde zu einer lebenden Seele (Psyche Etone). Der Begriff “Etone” kommt auch in der Mysterien Schule vor als “der lebendige Jesus”. (Anmerkg.Übsz: mehrfach gesehen: Christus (halb) vom Kreuz steigend. Hier ist wohl mein eigenes noch strauchelndes Wissen der Grund gewesen )


„Lebendig“ wurde im Sinne von „ewig“ durch die Gnostik gebraucht, nicht im Sinne von „lebend“. Hierbei wird man erinnert an die Definition von Zoe als „unsterbliche Lebenskraft“ und Bios als „biologische Lebenskraft“, beleuchtet durch Karl Kerenyi in Dionysos).


Unzerstörbares (diamanten) Land oder unzerstörbare (diamantene) Erde ist eine starke Ausdrucksform, die an Bhuddistische Lehren in Bezug auf Adamantine oder Diamant Bewusstsein (Varja) erinnert.


Solch ein (ewiges, nicht korrumpierbares) Bewusstsein residiert in der Pleroma, weil aber Sophia eins ist mit der Erde, durchdringt die göttliche Präsenz die gesamte Erde. Mit der Unterstützung der Aeon Sophia erstarkt Adamas (erdliches Wesen) und demonstriert „spirituelle Kraft“, indem er den Tieren ihre Namen gibt. Der männliche und der weibliche Typus der Menschheit (ROME) leben zusammen in einer „eden-ischen“ Welt, ein natürliches Paradies, der Biosphäre.


Sophia durchfliesst einerseits die gesamte Biosphäre, aber andererseits ist sie auch präsent durch das Medium des diamantenen, unzerstörbaren, lebendigen weissen Glanzes, dem Organischen Licht.


Die Mythologie der „Hypostase der Archonten“ erklärt damit oder dadurch die zentrale Erfahrung, die bei der Einführung in die Mysterien erlebt wird: „die Lehre (Anweisung) durch das (erhabene) Licht.“



Die verbotene Frucht



In der gnostischen Form der Genesis verbieten die Herrscher den Ur-Eltern von den Früchten des Baumes der Erkenntis von Gut und Böse zu essen. Und sie drohen ihnen im Falle der Übertretung mit dem Tod.


Die Geschichte erhält eine besondere Bedeutung, da Die Absicht zugrunde liegt, die archontische Weisung zu umgehend, um diese „gewissermassen hinters Licht zu führen“; in den Ur-Eltern wird „der Wille zur Übertretung“ geschürt. Sie essen also die verbotene Frucht und verfügen damit über eine „erhöhte Wahrnehmung“.


Erleuchtung kam also vom Essen der verbotenen Frucht, so das

Adam(as) die Herrscher nicht etwa mit den Augen einer stupiden, materie- gebundenen Kreatur wahrnahm: 89.5.


Als die Archonten begriffen, was passiert war, und erkannten, dass Adam dadurch die Fähigkeit erhalten hatte, sie zu durchschauen, verschworen sie sich und liessen ihn in Stupor versinken um seine spirituelle Fähigkeit abzuschotten.


Dabei führten sie einen grotesken Plan durch:


sie eröffneten seine Seite und entnahmen etwas (Eva), an dessen Stelle sie „Fleisch“ einsetzten. Dadurch beraubten sie den Menschen seiner spirituellen Fähigkeiten (Pneumatikus) und reduzierten ihn auf eine gewöhnliche, beseelte Kreatur (Psychikos).


Es wird klar, dass Adam schlimmen Übergriffen der Archonten ausgeliefert wurde.


Man bemerke, das Eden in der gnostischen Version nicht einfach nur eine Umkehrung der biblischen Version ist, es wird ein falscher Gott präsentiert, der gegen die Menschheit arbeitet, und der Sündenfall wird hier auch nicht hergestellt.


Sie sind demnach auch nicht einfach nur ungehorsam gegenüber dem (falschen) Schöpfer, sondern sie erlangen Erkenntnis, die den Schöpfer blossstellt. Kurzum, ihre spirituelle Überlegenheit gegenüber den Archonten wird offenbar, und genau das ist der Grund, wofür sie mit Einschränkung ihrer Fähigkeiten bestraft werden.


Der Zauber schränkte nicht Adams normales Bewusstsein ein, sondern sein erhöhtes Bewusstsein, dass ihn übernatürlich befähigte.


Wenn diese Interpretation stimmt, dann zeigt sie, dass Archonten daran interessiert sind, die Menschheit zu unterdrücken, ihnen die Fähigkeit in Spirituelles Einsicht zu nehmen, womit auch kognitive Ekstase, wie sie beispielsweise Schamanen sie durch den Gebrauch halluzinogener Pflanzen erleben, gemeint ist.


Das patriarchale Programm wurde aufgelegt, erfolgreich bis in unsere heutige Zeit, um experimentellen Kontakt und Kommunion mit der Heiligen Natur zu unterbinden.


Die echte verbotene Frucht könnte halluzinogener Natur gewesen sein, wie zum Beispiel die heiligen Pilze amanita muscaria.


All das geschah in Eden, dem einstigen weltlichen Paradies, aber dennoch anders als das alte Testament es erzählt. Und es gibt noch mehr gnostische Erzählung in der jüdisch-christlichen Schöpfungs-Mythologie.


Eva wird nicht beeinflusst durch die tiefe Bewusstlosigkeit Adams. Sie schreckt ihn aus seiner tiefen Lethargie auf. Als er sie sieht, erkennt er, dass sie die Mutter der Lebenden ist, TIMAAY NNETONE, aber auch die “Heilerin”, die das Leben schützt. Die Archonten sind extrem wütend, denn Eva hat ihren Plan, Adam in Naivität und Dummheit zu halten, durchkreuzt, deshalb wenden sie sich ihr zu.


Hier bekommt die Erzählung “Die Hypostase der Archonten” nochmal einen Höhepunkt, indem die Geschichte der sumerischen cuneiform Tablets über alien interbreeding erzählt wird


Und die Archonten fühlten sich zu Eva hingezogen, der Ur-Frau. Sie sagten daher zueinander, “kommt, lasst uns unser Sperma in sie säen” und sie verfolgten sie. Aber sie lachte sie aus wegen ihrer Gesetzlosigkeit, wegen ihrer Blindheit. Als sie sie beinahe erreicht hatten, verwandelte sie sich in einen Baum und hinterliess nur noch einen Schatten ihrer Reflexion.


Im Gegensatz zu der sehr weit verbreiteten Meinung, dass die “cuneiform (Keilschrift)” Geschichten beweisen, dass es Alien Manipulation mit dem genetischen Code der Menschheit gegeben haben muss, sagt dieser gnostische Text (aber nicht nur dieser), dass die Archonten nicht erfolgreich gewesen sind, mit ihrer Absicht, Eva zu vergewaltigen!


Allerdings ergriffen sie den Schatten der Ur-Frau.


Und sie beschmutzten sie aus purer Torheit. (89.25)


Merkwürdigerweise spricht der Text davon, dass sie den “Stempel ihrer "Stimme” befleckten. Was könnte damit gemeint sein?


In kosmologischer Denkweise ist es schwierig darzustellen, was genau die Archonten getan haben könnten. In psychologischer Darstellung allerdings wird es klarer, denn, das haben wir mittlerweile begriffen, sie verläuft parallel zu kosmischen Ereignissen in gnostischer Vision von menschlicher Realität.


Man kann hier ziemlich sicher vermuten, dass das Ziel dieser Aktion war, Weiblichkeit zu verunglimpfen, zu beschmutzen, und zu erniedrigen.


Und genau das ist passiert mit dem Erscheinen patriarchaler Religion: die unverwechswechselbare Stimme der Frau, ihre Autorität für sich selbst zu sprechen, (und für die Göttin), wurde diffamiert und beschmutzt!







Teil 2 Revidiert

Beide Themen, die Diffamierung der Frau wie auch das Verbot von entheogenischen (Bewusstseins-erweiternden) Drogen in Ritualen sind zentral für die Dominierungsabsichten patriarchaler Strukturen.
Zufolge Untersuchungen durch Kenneth Rexroth kann die Entstehung der Gnostik in die neolithische Zeit oder sogar davor angenommen werden; er sagte, dass die meisten gnostischen Texte die Hingabe zu einer “Erlöser-Göttin” in den Mysterien die starke, entscheidende Antipathie gegenüber der patriarchalen Betonung deutlich mache. (A Primer of Gnosticism” in G.R.S. Mead, Fragments of a Faith Forgotten, pxiii).

Der Gelehrte (Gebiet Gnostik) John D. Turner schreibt: “Gnostiker erkannten die wahre Ursache der Einengung in patriarchalischen Strukturen des Demiurg, dem falschen Schöpfer-Gott.”. (vergleiche “Sophia und Christus” in den Apokryphen von Johnannes, nach Karen L.King., pp.177-186, in “Images of the Feminine and Gnosticism, ed. Karen King).

Das wird auch sehr deutlich in der mythologischen Bearbeitung “Die Realität der Archonten”.

Es entspricht dem Character der Archonten die Frau gegenüber dem Mann als minderwertig darzustellen, wie sie ihn auch hinters Licht geführt haben und so sein Urteilsvermögen verdunkelt.
Gnostiker lehrten, dass die Pseudo-Götter in der Tat alles tun, dies durchzusetzen, aber sie waren dann doch auch nicht erfolgreich, denn die (spirituelle) Frau wurde “zur Lehrmeisterin” des Mannes.

Als Lehrmeisterin nimmt sie die Gestalt der Schlange an.










Der Text wird zu einem aramäischen Wortspiel zwischen Schlange und Lehrmeisterin. Das weibliche Lehr-Prinzip ist Kundalini, die Schlangen-Kraft. Diese Kraft stellt eine innere, angeborene Fakultät des seligen Wissens dar, oder auch kognitive Ekstase. Die Herrscher verboten von den Früchten des Baumes des Wissens von Gut und Böse zu essen, weil sie eifersüchtig waren und verhindern wollten, dass dadurch die Kraft der Schlange (Kundalini), die der Genuss der Früchte freisetzen würde, in den Menschen übergeht.

(Anmerkung Übersetzerin; es gibt Stellen innerhalb des AT sowie des NT, die sich aus den noch viel älteren Übersetzungen erklären – auch wenn die Schriften in die Zeit Christi datiert werden konnten, heisst das niemals, das die Inhalte aus derselben Zeit stammen, sondern in so einem Fall geht immer eine sehr lange Zeit der Ausübung voraus).

Die Stelle der Mythe (90.10) suggeriert, dass diese Kraft oder Potenz einst den Schlangen oder den Reptilien eigen war, sie ihnen aber entzogen und dem Menschen übertragen wurde.

Schlangen Medizin

Die “fleischliche/körperliche Frau” -TISHIME NSARKIKE- sie wird auch die sarkische (sarkic)Eva genannt, ist die biologisch gebundene Frau im Gegensatz zur spirituellen oder “pneumatischen” Frau, die Instrukteur der menschlichen Rasse ist. In der gnostischen Mythologie ist Eva, die spirituelle/pneumatische Frau nicht Verführerin sondern Befreierin Adams. Sie unterscheidet sich von der biologischen Frau, die an ihre biologische Natur eher gebunden ist als das sie sie meistert!

Nachdem sie die biologisch gebundene Frau verlassen hatte, übernimmt sie als spirituelles Wesen die Schlange und instruiert sowohl Mann als Frau vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen, und zwar gegen das Verbot der Herrscher.

Dieser Akt spiritueller Weisung ist gleichzeitig ein Akt der Gehorsamsverweigerung. Nach Befragung Adams durch die Herrscher, erfahren diese, dass die (spirituelle) Frau ihnen vom Baum zu essen gab, und sie verfluchten sie. (Anne McGuire, “Virginity and Subversion: Norea against the Powers in the Hypostasis of the Archons, “pp 239-258, in Images of the Feminine in Gnosticism, ed. Karen King).

Die sarkische Eva und ihr männliches Pendant sind Seelen-Kreaturen, denen die tiefe Einsicht in psychosomatische Gegebenheiten und Ereignisse fehlt.

Aufgrund ihres “Mangels”, dem “fehlen des spirituellen Elements (Pneumatikum)”, sind sie sich ihrer Blösse bewusst. In der Gnostik jedenfalls, vergessen sie nicht, was sie erlebt haben: die Bekanntschaft mit göttlichen Elementen.
Als Adam den Archonten klar machte, dass Eva (spirit) ihnen beiden die Manipulation der Herrscher offenbart hatte, “verfluchten die arroganten Herrscher die Frau” (91.30)

Dann wandten sie sich der Schlange zu und verfluchten diese ebenfalls, dabei hatten sie vergessen, dass es die körperhafte Struktur war, die sie selbst besassen, eine auffallende Referenz an die “reptilische und drachenhafte Art, die die ihre war.

Die “Verfluchung der Schlange” ist ihre Antwort für die Lehrmeisterin, Kundalini, durch welche Menschen die Übernahme durch Alien forces/ fremdartige Eindringlinge abweisen können und damit Traumas, verursacht durch diese archontischen Einflüsse/Aggressionen auch heilen können.
“Kundalini” ist Schlangen-Medizin. - Siehe vergleichend 4.Mose 21, v.6 fff,

HypArchon schreibt die Vertreibung aus dem Paradies den Archonten zu, deren Führer Yaldabaoth mit Jehova identisch ist.

Auch diese ist identisch mit der Geschichte, die wir aus dem AT kennen, aber im AT wird Yahweh-Jehova dargestellt als der strenge Schöpfer Gott, der die Menschheit für Ungehorsam bestraft; während die Geschichte hier über einen wahnsinnigen Alien spricht, der am Ur-Paar Vergeltung übt wegen ihrer gnostischen Gabe übernatürlicher Wahrnehmung, mit der sie ihn durchschauten.

Jehovas Art ist nicht gutartig, sie kann deswegen nicht als den Menschen zuliebe durchgeführte Züchtigung mit dem Ziel der Besserung interpretiert werden.

“Die Herrscher unterwarfen die Menschheit grosser Ablenkung, in ein Leben gefüllt mit Beschwernissen, regiert von weltlichen Angelegenheiten, um zu verhindern, dass sie sich den spirituellen Wahrheiten näherten. (91.5-10).

Die Geschichte fährt fort mit der blatanten Erzählung von Kain und Abel, wird dann aber mit einem typisch gnostischen Element erweitert, Seth und Norea werden den Ur-Eltern geboren.


Seth ist der Anführer oder der Erste einer Linie von Offenbarern.


Norea ist die Nachfolgerin/der Typus der spirituellen Frau, die das unbefleckte Erbe, die Kraft EVAs weiterführt.

“Die Ur-Mutter wurde schwanger und gebar Norea. Und sie sagte “Der Hlg.Geist hat durch mich eine (heilige) Jungfrau (GK parthenos) geschaffen als eine Hilfe (koptisch “NEBOETHEIA”) für nachkommende Generationen der Menschheit. (91.30-92.4).

In dem Terminus “Jungsfrau” ist nach einstigem (heidnischen) Verständnis nicht etwa eine Frau ohne sexuelle Erfahrung zu sehen, sondern eine Frau, die trotz sexueller Erfahrung keine Kinder geboren hat, womit sie noch stets über ihre ungeminderte, jungfräuliche Kraft verfügt.

Die Archonten beschlossen aus Rache, die Menschheit mit der Flut zu zerstören, aber der Führer der Mächte “PIARCHON DE NNDYNAMIS”), warnte Noah.

Nach dem Mysterien Code sind die Dynamis die planetaren Geister von Mars. Als planetarische (extraterrestrische) Wesen sind sie als Archonten anzusehen, aber seltsamerweise werden sie hier als Verbündete der Menschheit dargestellt..

Norea, in der traditionellen Lehre die Frau Noahs, erkennt, dass die Dynamis fremdartige Mächte sind, Herrscher der Dunkelheit, und sie erinnert sie daran, dass es ihnen nicht gelungen war, Eva zu beschmutzen, auch wenn diese ihren männlichen Partner, Adam, manipulieren konnten.

Sie stellt sie bloss und sie behauptet ihre Verbindung mit den höheren Mächten der Pleroma.

Die bereuende Sonne

Die Konfrontation wird heftig.
Die Archonten, hier die “Lords der Tugendlosigkeit” greifen Norea, das weibliche Lehr-Prinzip, an.

Der mächtige Engel Elelath, der auch Sagacity (koptisch MNTSABE) genannt wird, erscheint aufgrund der Notlage Noreas, um ihr beizustehen. Er verkündet:

“Ich wurde gesandt, um mit dir zu sprechen und dir beizustehen, damit dich die Gesetzlosen nicht (be)rauben können. Und ich soll dich hinsichtlich deiner Abstammung unterrichten. (93.10).
In Passage 93 wechselt der Stil der Erzaehlung von HypArch in den Tenor einer Offenbarung.

Mit ziemlicher Sicherheit wurde hier ein vorher unabhaengiger Text in die kosmologische Dissertation eingefuegt. Dieser andere Text geht weiter bis zum Ende der Passage 97.

Der gewaltige Engel macht eine Behauptung typisch fuer gnostische Lehren im NHC.

“Die Menschheit IST den Maechten der Finsternis ueberlegen, den Archonten.”

und er sagt

“Glaubst du, das die Herrscher Macht ueber dich haben?”
Keiner von ihnen kann ueber die Wurzel der Wahrheit herrschen.”(koptisch ME, oder heart: „die Wahrheit in deinem Herzen.“)

Das ist der Grund, warum der Offenbarer in der letzten Zeit erscheinen wird, und Er wird die Maechte (der Finsternis) unterdruecken. Sie koennen weder dich noch die Generation dann (die, die verbunden ist mit dem Offenbarer) beschmutzen, denn du lebst in der Wahrheit, unsterblich und in jungfraeulicher Staerke, den Herrschern ueberlegen und dem Chaos ihrer Welt" (93.20-30).


Als Norea (oder wer immer Gesprächspartner in diesem Offenbarungs-Dialog ist) nach der Herkunft, Natur und Macht der Archonten fragt, antwortet Elelath mit einem Teil des Sophia-Mythos, der Szene der gefallenen Göttin. Hier übernimmt die Schrift Hyp.d.Arch. die Passagen des Anfangs-Textes, aber mit weiteren Ausschmückungen.

In schneller, bildhafter Sprache beschreibt der Offenbarungs-Engel wie „der (die)“ Aeon Sophia sich ohne ihren Partner aus den Bereich der Pleroma in jenen Realm des Chaos projizierte um dort eine Anomalie hervorzubringen,

ein Ding, wie eine Fehlgeburt, welche ihrerseits eine Kreatur produzierte, ein „arrogantes Wesen. einem Löwen gleich“ (94.15).
Es scheint, dass der Ausspruch „es war aus Materie entstanden“ bedeutet, dass es sich um ein anorganisches Wesen handelte.

Er öffnete seine Augen und sah eine endlose Quantität aus Materie. Er wurde sehr arrogant und sagte,

„Ich bin Gott, es gibt keinen anderen ausser mir.“ Als er das sagte, sündigte er gegen das ALL, die Pleroma. (94.20-25)
Das war Jehova, der Gott-Vater des Alten Testamentes, der befahl „ihr sollt keinen anderen Gott neben mir haben.“

Dieser Befehl ist wahnsinnig, und er kommt aus einem wahnsinnigen, wahnhaften Geist. In einer buddhistischen Phrase wird behauptet, dass die Wurzel allen Wahnsinns -menschlich oder nicht-menschlich- im Konzept eines starren Geistes zu suchen ist.

Die Geschichte wird weiter in abgehackten Phrasen erzählt: das arrogante Wesen erklärt sich selbst zum einzigen Gott des Kosmos. Doch es wird zurechtgewiesen durch eine Stimme, die es anruft
„Samael, Gott der Blinden“. - Dies scheint eine Referenz an den blinden Patriarchen Samuel im AT zu sein.

Samuel ist es gewesen, der den Israeliten die Institution „einer göttlich gewollten Königsherrschaft“ vermittelte, obwohl dies nicht dem traditionellen Glauben entsprach. Gnostiker waren stark politisch interessierte Beobachter, die die jüdische Theokratie als eine Finte der Archonten ansahen. Das ist der Grund, warum die „Archontai“ -als kosmisch-extraterrestische Wesen- in naher Verwandschaft zu menschlichen „Autoritäten“ stehen, die die soziale Leiter dominieren, wobei sie das als göttliches Mandat einer theokratischen Ordnung vorschieben.

Der Text erzählt jetzt in schneller Folge eine Reihe von spektakulären mythischen Begebenheiten.

Die Aeon Sophia lädt das anorganische Reich der Archonten mit animierender Macht auf, woraufhin ihr Herrscher beginnt, einen archontischen Himmel zu schaffen, der sich über sieben Reiche (Hebdomad) erstreckt. Es ist das planetarische System ohne Sonne, Mond und Erde.

Der Herrscher wird erneut konfrontiert, diesmal mit Zoe, einer anderen Tochter von Sophia (vielleicht auch einem anderen Aspekt von ihr), die ihn „Saklas (aramäisch „Dummkopf)“ nennt. Und Yaldebaoth.

Zoe bläst dem Herrscher eine gewaltige Welle ihrer göttlichen Lebens-Kraft ins Gesicht und wirft ihn hinunter nach Tartaros, „unter der Abyss“ (95.10).

Die Sonne, Zabaoth, wird Zeuge des Geschehens und bekehrt sich infolgedessen. Obwohl die Sonne aus anorganischer Materie besteht (ihre Mutter), geschaffen durch archontische Kräfte (ihrem Vater), ändert dieser mit Bewusstsein existierende himmlische Körper seine Anschauung, indem er sich gegen die Archonten und für Sophia entscheidet.

Die Umwandlung -gleichsam Umkehr- des Zabaoth ist eines der grandiosen kosmischen Geschehnisse aus dem Sophia-Mythos. An einer anderen Stelle habe ich zur Überlegung gegeben, dass die Symbiose von Erde und Sonne in der Gaia Hypothese hier ihren Nachklang erfahren hat, als eine Art MythenPoesie.


In Hyp.d.Arch. Steht

„Sophia und Zoe befreiten Zabaoth und setzten ihn über den 7ten Himmel (gerade unter dem Schleier; der „oben“ und „unten“ voneinander trennt... Er ist über den Mächten des Chaos, der Finsternis, installiert (auch, „dem planetarischen Reich himmlischer Mechanik“). (96.20-25).

Zu seiner rechten Seite sitzt Zoe, an seiner linken „ein Engel der Rache“. Dieses Arrangement deutet darauf hin, dass die Sonnenkraft einerseits in symbiotischer Beziehung zum Leben steht, andererseits aber auch in der Lage ist, es durch „exessive Rache“ zu zerstören, wie man an den Sonnenerruptionen unschwer erkennen kann. In der „bereuenden Sonne“, die ihr dient, erhält sich Gaia (die erdgebundene Sophia) eine tödliche Macht.

Elelath erklärt mystisch, dass Yaldebaoth die Sonne, Zabaoth, beneidet.

„und sein Neid wurde zu einem androgynen Produkt … und zeugte Tod, und Tod zeugte seine eigene Nachkommenschaft. (96.5-10).


Diese Anspielung bedarf einer ausgebreiteten Interpretation, die aber diesen Kommentar bei weitem sprengen würde. Das Thema Tod werden wir in einer anderen kosmologischen Abhandlung erörtern.

Endlich fragt Norea, ob sie der gleichen Materie entsprungen sei, wie die Archonten.

Elelath sagt ihr deutlich, dass sie nicht aus der Art der Archonten ist, sondern aus dem „unvergänglichen Licht“ der Pleroma stammt. Anders also als die Archonten, die ausserhalb der Pleroma entstanden sind, und die NICHT den „Geist der Wahrheit“ haben. (96.20).

Diejenigen, die den Unterschied kennen, existieren unsterblich unter den sterblichen Menschen (96.25).




Der grosse Offenbarungs-Engel schliesst mit einer Prophezeiung und einem Versprechen, in dem er sagt, dass die menschliche Rasse schlussendlich über Fehlleitungen und die betrügerische Macht der Archonten siegen wird. Die Saat (Sperma) ist die strahlende Vorlage der menschlichen Rasse gesät aus der Pleroma auf die Erde (siehe Panspermia).




Die wahre Identität der Menschheit ist kosmisch, göttlich und preterrestrial.




Diejenigen, die sich aus der Perspektive dieser Identität wissen und kennen, sind die „Kinder des Lichts“ (97.10).




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